Nachrichten

17. November 2022

Zersiedlung nimmt weltweit dramatisch zu

Nach den Ergebnissen einer Studie des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung (IÖR) in Dresden und der Concordia University in Montréal (Kanada) hat die weltweite Zersiedlung zwischen 1990- 2014 um 95 Prozent zugenommen. Damit verbunden ist eine ebenso stetige Zunahme der bebauten Fläche, die in diesem Zeitraum um stündlich fast 1,2 km², also täglich rund 28 km² zugenommen hat. Die Ergebnisse der Studie wurden im Fachjournal "PLOS Sustainability and Transformation" veröffentlicht.

14. Juli 2022

Innenentwicklung in der Schweiz

Der Schweizer Raumplanungsverband hat die Wissensplattform densipedia.ch ins Leben entwickelt. Die Website präsentiert gute Beispiele der Innenentwicklung im Nachbarland, erklärt Fachbegriffe und Werkzeuge der Raumplanung.

Schleswig-Holstein,
29. Juni 2022

Thema "Fläche" im Koalitionsvertrag der neuen Landesregierung in Schleswig-Holstein

„Wir wollen die Flächenversiegelung reduzieren“ lautet eines der Ziele des Koalitionsvertrags. Dabei sollen zum Ausgleich des Flächenneubedarfs aufgegebene bebaute Flächen renaturiert oder zumindest entsiegelt werden. Spannend ist wie genau eine solche angekündigte bessere Flächenbilanzierung aussehen wird.

Nordrhein-Westfalen,
29. Juni 2022

Thema "Fläche" im Koalitionsvertrag der neuen Landesregierung in Nordrhein-Westfalen

Nordrhein-Westfalen soll bis 2040 klimaneutral werden. Eine wichtige Rolle spielt dabei eine nachhaltige Raumentwicklung und flächensparende Entwicklung der Bedarfe für das Wohnen, Industrie, Gewerbe und Infrastruktur so der Koalitionsvertrag. Die „Ermöglichungsplanung“ steht hierbei als Schlüsselbegriff für die Umsetzung der Transformations- und Umbauaufgaben sowie deren beschleunigte Umsetzung im Sinn einer Trendwende in der Landesplanung.

Schleswig-Holstein,
10. Juni 2022

Update zum nachhaltigen Flächenmanagement in Schleswig-Holstein

Zur Umsetzung des Ziels, die Flächenneuinanspruchnahme auf 1,3 ha am Tag bis 2030 zu reduzieren, hat die die damalige Landesregierung im Januar 2021 das Projekt „Nachhaltiges Flächenmanagement“ beschlossen. Hierbei arbeiten Innen-, Umwelt- sowie Wirtschaftsministerium eng zusammen.

Deutschland,
3. Juni 2022

Weiterentwickeltes Siedlungsflächenmonitoring mit INCORA

Der Name INCORA steht für das Projekt „Inwertsetzung von Copernicus-Daten für die Raum-beobachtung“. Das im Rahmen des Projektes entwickelte Dashboard https://incora-flaeche.de visualisiert auf Basis verschiedener Datensätze Informationen zur Landbedeckung und zur Flächeninanspruchnahme in Deutschland.

1. Juni 2022

Europäisches Bodengesundheitsgesetz

Bereits im November 2021 stellte die EU-Kommission die Bodenstrategie 2030 vor. Ziel ist eine gute Bodengesundheit bis 2050. Ein wichtiger Baustein: der Netto-Null-Flächenverbrauch bis 2050.

Niedersachsen,
20. Mai 2022

Der niedersächsische Weg zur Reduktion des Flächenverbrauchs

Im Mai 2020 wurde mit dem „Niedersächsischen Weg“ eine Vereinbarung zum Natur-, Arten- und Gewässerschutz zwischen der Landesregierung, Umweltverbänden und Landwirtschaft unterzeichnet. Ein Ziel dabei ist die Flächenversiegelung in Niedersachsen bis 2030 auf unter drei Hektar am Tag zu reduzieren und spätestens im Jahr 2050 „Netto Null“ zu erreichen.

Deutschland,
4. April 2022

Förderaufruf für Modellvorhaben im MORO „Regionale Steuerung der Siedlungs- und Freiraumentwicklung“

BMWSB und BBSR fördern Modellregionen, die innovative Ansätze zur regionalen Steuerung der Siedlungs- und Freiraumentwicklung erproben. Die Förderung von je bis zu 200.000 Euro läuft über mindestens zwei Jahre.

Deutschland,
29. März 2022

Baulandumfrage

Ziel der neuen Regierungskoalition ist der Bau von 400.000 Wohnungen pro Jahr. Gleichzeitig soll bis 2030 das Ziel erreicht werden, die tägliche Flächenneuinanspruchnahme für Siedlungs- und Verkehrsflächen auf unter 30ha zu reduzieren. Die nun veröffentlichen Ergebnisse der Baulandumfrage zeigen: Mit Innenentwicklungspotenzialen von bundesweit mindestens 84.000 ha stehen ausreichend Flächen bereit, um den Bedarf ohne neue Flächeninanspruchnahme zu decken.

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