Aktive Bodenpolitik

Kommunale Liegenschaften in der Pole-Position
16. Mai 2022 bis 17. Mai 2022

„Die Ankaufspolitik der Gemeinde ist derzeit mangelhaft aufgrund einer gewissen bürokratischen Inflexibilität und aufgrund finanzieller Restriktionen.“ (1979) Leider beschreibt dieser Satz bis heute einen Teil der kommunalen Realität. Deshalb – und durch die Flächenveräußerungen – sind eigene Flächen in vielen Kommunen ein besonders knappes Gut.

Aktuell werden die Preisentwicklungen der Bodenmärkte in den Medien mit Attributen wie „explodierend“, „sprunghaft“ oder „drastisch“ beschrieben. In einer solchen Situation stellen der Flächenankauf oder gar die Flächenvorratspolitik Kämmerei und Stadtentwicklung gleichermaßen vor Herausforderungen. Denn benötigt werden kommunale Flächen dringender denn je, für Einrichtungen der Daseinsvorsorge, für Konzeptvergaben, für neue Grün- und Freiflächen etc. In dem Seminar werden verschiedene Strategien und Instrumente im Kontext kommunaler Liegenschaften vorgestellt und diskutiert:

  • Wege der Bodenvorratspolitik (von Bodenfonds bis FNP)
  • Zwischenerwerb (Vorteile für die Baulandentwicklung)
  • Vorkaufsrechte (neue Regeln, neue Chancen)
  • Erbbaurechte (für immer meins)
  • Bewirtschaftung (Kommune als Landlord)
  • Innenstadtentwicklung (Rolle der Liegenschaften)

Veranstalter

Deutsches Institut für Urbanistik

Veranstaltungsort

Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH
Zimmerstraße 13–15
10969 Berlin

Veröffentlichungen und weiteres Material